Artikel der Kategorie Internet
Amazon stellt seinen Web-Services-Dienst Alexa Site Thumbnail ein. Neuanmeldungen sind ab sofort nicht mehr möglich, bestehende Accounts haben nur noch bis 12. Juni 2009 Zugriff auf den Web-Service. Mit diesem gebührenpflichtigen Dienst hatte man per Web-Service Zugriff auf Millionen von Screeenshots der Homepages aller Webseiten aus dem Alexa Index seit 2006. Die Kosten beliefen sich auf $0.0002 pro Thumbnail. Man wolle die Ressourcen für andere populärere Services nutzen, begründet Amazon dies in einer Mail an die Entwickler. Via Techcrunch.
Ein interessanter Artikel über den Mangel an Web-Innovationen aus Deutschland bei Netzwertig: Friedliches Wettrüsten – aber ohne Deutschland. Leider wird der Abstand zwischen Deutschland und USA wirklich immer grösser. Auch ein Blick in die Alexa Top-Sites und sogar Alexa Top-Sites Germany bestätigt dies. Doch woran liegt die technologische Rückständigkeit? Mangelnde Risiko-Bereitschaft? Zu wenig gute technologische Ballungszentren? Mangelnde Bildung? Oder sehen wir das alles zu schwarz? Fragen über Fragen..
Am 9. April 2009 gibt es viele nackte Webseiten zu sehen, wenn es wieder heisst “CSS Nackig Tag” – Webseiten sind auch ohne Design leserlich. Die Idee dahinter ist, den Webstandard, genauer den korrekten Gebrauch von (X)HTML, semantischem Markup, hierarchischer Struktur und den Inhalt zu fördern.
An diesem Tag werden alle teilnehmenden Webseiten Ihre Stylesheets entfernen, die das Design jeder Webseite festlegen. Anmelden kann man sich leider nicht mehr, mitmachen aber trotzdem. Ich bin dabei!
Mehr Informationen, sowie Tools und Verweise auf WordPress-Plugins gibt es hier in deutsch und hier in englisch im Original.

Nach einem Ausfall von Gmail vor zwei Tagen launcht Google das Apps Status Dashboard. Hier wird man über den System-Status der letzten 6 Tage von Google Apps wie Google Mail, Calendar, Talk, Documents, Sites und anderen informiert. Bei Problemen oder Störungen erhält man nach einem Klick mehr Infos zu dem jeweiligen Problem. Ein sehr guter Service, wie ich finde. Google möchte damit die Transparenz und Kommunikation mit Google-Apps-Kunden verbessern und reagiert damit auf das Feedback vieler Kunden.
Mehr Infos gibt es im offiziellen Google Enterprise Blog.

Wenn sich die Domain oder Url einer Website geändert hat, empfiehlt sich eine Weiterleitung auf die neue Adresse mit dem HTTP-Statuscode 301 (Moved Permanently). Der Code 301 deshalb, damit auch Suchmaschinen wie Google wissen, das sich die Adresse für immer geändert hat und nur die neue Url verwendet werden soll. Google berücksichtigt hier auch den Pagerank und ordnet diesen der neuen URL zu.
Die Technik
Technisch gesehen werden vom Webserver im HTTP 2 Zeilen an den Client (Nutzer mit Browser, Suchmaschine) gesendet. Eine mit dem Statscode und eine mit dem Ziel der Weiterleitung:
HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Location: http://www.neue-url.de/pfad/zur/datei.htm
Eine HTTP-Sitzung per Telnet auf Port 80 sieht dann zum Beispiel so aus:
# telnet alte-domain.de 80
Trying 12.34.56.78...
Connected to alte-domain.de.
Escape character is '^]'.
GET / HTTP/1.1
Host: alte-domain.de
HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Date: Thu, 25 Feb 2009 20:06:55 GMT
Server: Apache/2.2.11
Location: http://neue-domain.de/
Content-Length: 225
Connection: close
Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//IETF//DTD HTML 2.0//EN">
<html><head>
<title>301 Moved Permanently</title>
</head><body>
<h1>Moved Permanently</h1>
<p>The document has moved <a href="http://neue-domain.de/">here</a>.</p>
</body></html>
Connection closed by foreign host.
mod_rewrite – die Lösung
Um dies mit Hilfe des Webservers Apache zu lösen, hilft uns das Modul Rewrite, kurz mod_rewrite. Hat man Zugriff auf die Konfigurationsdatei des Webservers, kann man die Rewrite-Weiterleitung im VirtualHost, in der Directory- oder Location-Direktive vornehmen. Anonsten erstellt man eine .htaccess-Datei und nimmt die Konfiguration hier vor.
Um mod_rewrite zu aktivieren, benötigen wir folgende zwei Zeilen:
RewriteEngine on
RewriteBase /
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Über den deutschen Internet-Knoten DE-CIX in Frankfurt liefen im Dezember 2008 bis zu 600 GBit pro Sekunde. Laut einer Mitteilung des Betreibers habe sich der Internetverkehr damit seit Dezember 2007 verdoppelt. Für das aktuelle Jahr rechne man ebenso mit einer Verdopplung.
Doch, woran liegt das? Mehr Internet-Telefonie, mehr Videos, mehr Nutzer, mehr Breitband? Schon, aber das Doppelte? Das ist doch gewaltig. Hoffen wir nur, das die Leitungen dafür gewappnet sind.
Den ganzen Artikel gibt es bei Heise. Wen eine Live-Statistik des DE-CIX interessiert, findet diese hier.