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Wordpress


WordPress langsam? PHP und WordPress schneller machen mit Nginx und Fast-CGI!

Das der nginx-Webserver schneller und performanter als z.B. der Apache ist, hatte ich in meinem letzten Blogbeitrag zur Installation und Konfiguration von nginx bereits geschrieben. Wenn WordPress oder PHP auf dem Apache mit mod_php generell zu langsam werden, macht auch hier die Überlegung Sinn, auf einen anderen Webserver umzusteigen. In Sachen Performance und Performance-Optimierung nicht nur für WordPress und PHP ist nginx aktuell die erste Wahl.

nginx php rocket Wordpress langsam? PHP und Wordpress schneller machen mit Nginx und Fast CGI!

Bei den meisten Installationen unter Apache läuft PHP als Modul. Das heisst, für das Ausführen von PHP muß kein neuer Prozess gestartet werden, sondern die Verarbeitung bzw. Parsen der PHP-Dateien übernimmt das beim Start des Apachen geladene PHP-Modul. Für nginx gibt es solch ein Modul nicht, weshalb wir auf die CGI-Version von PHP zurückgreifen müssen. Dies ist nicht weiter tragisch, da die Performance – eine halbwegs schnelle CPU vorausgesetzt – aus Erfahrung nicht darunter leidet. Doch wie konfiguriert man nginx, um ihn für das Ausliefern von dynamischen PHP-Scripts vorzubereiten?

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WordPress-Plugins: Welche sind Pflicht und Must Have?!

wordpress plugins Wordpress Plugins: Welche sind Pflicht und Must Have?!Da drüben macht sich Robert gerade nackig und erzählt uns, welche WordPress-Plugins er als Must Have’s erachtet und man unbedingt in seinem WordPress-Blog installiert haben sollte. Natürlich gibt es solche Listen schon wie Sand am Meer, ist mir aber egal, ich finde solche Listen nämlich super interessant, da man hier das ein oder andere Plugin entdeckt, welches man selbst noch nicht installiert oder entdeckt hat. Zum anderen ist bei Roberts Erfahrung natürlich interessant zu sehen was er so bevorzugt. Das Plugin Gurken Subscribe to Comments hab ich mir zum Beispiel schon mal installiert, danke! Deshalb zieh ich hier auch mal blank und schreib euch mal meine Liste der 10+1 Must Have WordPress-Plugins nieder. Das Ganze in alphabetischer Reihenfolge, damit sich kein Plugin benachteiligt vorkommt und nachher Amok läuft ;-) (Das Redirection-Plugin hat das gestern übrigens getan und die Startseite beim Posten eines neuen Artikels immer auf diesen Artikel weitergeleitet. Nett, sowas kann bei Plugins auch passieren!) Auf die Liste los:

1. .html on PAGES

Ich finde wichtig, das man alle Dateiendungen – sofern man welche nutzt – auf einer Webseite einheitlich hat. Da ich bei Posts die Endung .html bevorzuge, sollten auch die Seiten diese Endung haben dürfen. Man sagt es sei auch wichtig für Google.

2. All in One SEO Pack

Das ultimative SEO-Plugin. Hier kann man eigentlich alles einstellen, was man an SEO benötigt. Es gibt sicher einige andere oder bessere, hab mich aber auf dieses eingeschossen.

3. Antispam Bee

Verhindert Spam in Kommentaren und Pings sehr zuverlässig. Ziehe ich Askimet unbedingt vor, da es dem deutsche Datenschutz gerecht wird (falls das möglich ist:) und man hier keinen API-Key benötigt und es genauso gut wenn nicht besser läuft als Askimett.

4. Delete-Revision

WordPress legt bei jedem Speichern eine Version das Posts an, d.h. pro Speichern ein Datensatz in der Datenbank. Das wird natürlich bei vielen Artikeln auch ohne akutem Zucken auf den Speichern-Button eine Menge an Daten, die später so nicht mehr benötigt werden. Das Löschen der nicht benötigten Versionen bzw. Revisionen erledigt dieses Müllschlucker-Plugin “Delete-Revision” zuverlässig. Yamyam!

5. Permalink Redirect

Noch ein SEO-Plugin. Entfernt alle unnötigen GET-Parameter bzw. Attribute und URL-Parts (the whole Crap!) von der URL und leitet auf die eigentliche URL weiter. Verhindert Duplicate Content. Wichtig für Google und SEO, also ein Muss.

6. Permalinks Moved Permanently

Ändert man mal den Permalink, also die URL eines Posts, muß die alte natürlich auf die neue weitergelietet werden. Das erledigt dieses nette Plugin.

7. Robots Meta

Ermöglicht pro Artikel oder Seite die Einstellung des Robots-Meta-Tag’s. Hiermit lässt sich bestimmen, welche Seiten oder Artikel im Google-Index indexiert werden sollen und wo Links verfolgt werden dürfen. Sehr nützlich für den SEO-Steuermann.

8. SEO Friendly Images

Fügt automatische Alt- und Title-Attribute zu Bildern hinzu. Genial, wenn man mit Bildern in Google gefunden werden will. Spart ‘ne Menge Arbeit.

9. WordPress Database Backup

Hier kann man sich das Backup der WP-Datenbank in einem bestimmten Interval, beispielsweisse täglich, per Mail zusenden lassen, auf einem Rechner oder in einem Verzeichnis speichern lassen. Security first!

10. WP Super Cache

Cached alle Inhalte als statische HTML-Seiten, was die Ladezeit um einiges veringert. Dauer und Regeln lassen sich beliebig anpassen.

11. Yet Another Related Posts Plugin

Verlinkt passende Artikel untereinander. Klasse Plugin und Algorithmus! Bringt nicht nur dem benutzer viel Komfort, sondern auch Google und SEO.

Das ist sie also, meine Liste der Plugins die ich aktuell und aus den letzten 6 Jahren Erfahrung am wichtigsten erachte.

Nein, ein Plugin zur Integration von Twitter oder Facebook hab ich nicht, das hab ich bisher lieber selbst gemacht, da die meissten das Design zerschossen haben und das Fixing zu aufwendig gewesen wäre oder mir eben benötigte Features fehlten. Vielleicht findet sich aber noch ein brauchbares.

Wie sieht es bei euch aus, was habt Ihr unter der Haube? Oder haltet Ihr das ein oder andere Plugin für Käse?

Auf WordPress entwickeln oder lieber eigene Anwendungen z.B. in Ruby on Rails schreiben?

wordpress oder rails Auf Wordpress entwickeln oder lieber eigene Anwendungen z.B. in Ruby on Rails schreiben?Aktuell stelle ich mir oft die Frage, ob ich Software für WordPress entwickle oder eine eigene Anwendung in Ruby on Rails schreibe. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich entwickle seit 10 Jahren Software in PHP, seit etwa 5 Jahren auch in Ruby on Rails, was ich aufgrund seiner vielen bekannten positiven Eigenschaften bei komplett neuen Anwendungen auf jeden Fall vorziehen würde. Aus diesem Grund stellt sich mir diese Frage, obwohl Rails und WordPress auf den ersten Blick ja nicht unbedingt in der gleichen Kategorie von Tools anzusiedeln sind, auf den zweiten aber beides Frameworks mit ähnlichen Voraussetzungen sind.

WordPress hat eine riesige Community, viele Nutzer und einen hohen Bekanntheitsgrad. Wenn man beispielsweisse ein WordPress-Plugin schreiben möchte, kann man sich durch schon vorhandene Plugins wuseln und von bestehendem Code Anregungen holen und evtl. sogar Teile verwenden – natürlich nur unter Einhaltung des Copyrights. Möchte man dieses Plugin verkaufen, hat man mit WordPress eine sehr große und täglich wachsende Menge an potenziellen Kunden. Ein weiterer Vorteil ist die große Menge an Einsatzgebieten von WordPress. WordPress kann als Blog verwendet werden, als normale Webseite mit oder ohne CMS, als Forum, als Gallery, als Community und und und. Das meiste natürlich mit fertigen Plugins. Warum also etwas eigenes entwickeln, wenn es alles schon gibt? Zumal ja fast jede Webseite sowieso einen Blog und somit auch WordPress hat und benötigt. Die Nachteile bei WordPress liegen ganz klar bei der mangelnden Performance und – für mich persönlich – an der etwas veralteten Scriptsprache PHP. Logisch kann man die Performance mit ein paar Tricks, passenden Plugins und besserer Server-Hardware tunen, dennoch ist WordPress den eigenen Lösungen in PHP oder Ruby On Rails klar unterlegen. Gerade wenn der Content in der Datenbank wächst – und ich meine hiermit eine Menge von 1000+ Artikeln – wird WordPress zur Slow-Motion-Bremse.

Ruby on Rails ist hingegen, wenn man es richtig anstellt, ein richtiger Turbo und Spaßfaktor. Das Coden in Ruby macht einfach einen Riesenspaß, was die Produktivität um einiges steigert. Das DRY-Prinzip richtig angewendet, muß hier bei gleicher Funktionalität auch weniger Code geschrieben werden. Man kann also sagen, das mit Rails einfacher in hoher Qualität Software entwickelt werden kann. Ebenso gibt es für fast alle Belange fertige Plugins und Librarys, die man beliebig erweitern und verwenden kann. Die Menge der Entwickler ist zwar hoch und wird immer höher, aber es gibt lange noch nicht so viele wie für WordPress. Ruby On Rails wird eher von Profis eingesetzt, Hobby-Entwickler hingegen greifen schnell zu PHP und WordPress. Desweiteren benötigt man für Rails immer eine gesonderte Server-Konfiguration, weshalb die meisten bekannten Webhoster hier ausscheiden. Noch ein negativer Punkt ist, das es für Rails keine gute Blog-Software gibt. Zwar sind einige wenige Versuche vorhanden, die an WordPress jedoch bei weitem nicht heranreichen. Schade eigentlich, eine gute Blog-Software in Ruby wär was feines und sicher ein schönes Projekt.

Also bleibt ganz klar eines zu sagen. Möchte man Software vielen Millionen Menschen verfügbar machen oder womöglich verkaufen, empfiehlt sich der Einsatz von WordPress. Legt man jedoch Wert auf Performance, Spaß beim Coden und hat Profis zur Hand, ist Rails eine gute Wahl. Also ist meine erste Überlegung in der Richtung ab jetzt: “Möchte ich die Software nur für mich oder auserwählte Kunden nutzen oder an tausende Kunden verkaufen?”.

Was meint Ihr dazu? Lieber WordPress oder Rails bzw. anderen Sprachen oder Frameworks? Freu mich über Kommentare!