Artikel mit dem Tag nginx
Das der nginx-Webserver schneller und performanter als z.B. der Apache ist, hatte ich in meinem letzten Blogbeitrag zur Installation und Konfiguration von nginx bereits geschrieben. Wenn WordPress oder PHP auf dem Apache mit mod_php generell zu langsam werden, macht auch hier die Überlegung Sinn, auf einen anderen Webserver umzusteigen. In Sachen Performance und Performance-Optimierung nicht nur für WordPress und PHP ist nginx aktuell die erste Wahl.

Bei den meisten Installationen unter Apache läuft PHP als Modul. Das heisst, für das Ausführen von PHP muß kein neuer Prozess gestartet werden, sondern die Verarbeitung bzw. Parsen der PHP-Dateien übernimmt das beim Start des Apachen geladene PHP-Modul. Für nginx gibt es solch ein Modul nicht, weshalb wir auf die CGI-Version von PHP zurückgreifen müssen. Dies ist nicht weiter tragisch, da die Performance – eine halbwegs schnelle CPU vorausgesetzt – aus Erfahrung nicht darunter leidet. Doch wie konfiguriert man nginx, um ihn für das Ausliefern von dynamischen PHP-Scripts vorzubereiten?
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Der Apache-Webserver ist das Non Plus Ultra in Sachen Webserver-Software. Seit mehr als 15 Jahren führt der Platzhirsch die Liste der meist genutzen Webserver an. Aktuell, im Februar 2011, werden bei Netcraft 171,195,554 Hostnamen mit Installationen des Apachen gemessen. Das sind 60.10% aller Webserver-Installationen weltweit.

Marktanteile Top-Server über alle Domains Aug. 1995 – Feb. 2011. Quelle: netcraft.com
Seine weite Verbreitung, immerhin ist der Apache fast bei jedem Betriebssystem außer Windows dabei, die Anzahl der erhältlichen Erweiterungen und Module und die relativ leichte Konfiguration, auch in Massenhosting-Umgebungen, machen den Apache auch für Einsteiger zu einem Webserver der ersten Wahl. Wer jedoch mit viel Traffic zu tun hat und dabei eine serverseitige Skriptsprache wie PHP, Perl, Ruby oder ähnliches einsetzt, wird mit dem Apachen früher oder später an seine Grenzen stossen. Es ist mit Hilfe von Reduzierung auf wesentliche Module, Performance-Tuning und Tuning des Linux Systems natürlich sehr viel raus zu holen, doch irgendwann steht die Frage nach einer Alternative im Raum.
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Es macht immer – und nicht allein für SEO – Sinn, wenn eine Website nur unter einer Domain erreichbar ist. Das realisiert man am besten mit einer Weiterleitung der kompletten Domain mit z.B. www. auf die Domain ohne www. Nutzt man als Webserver nginx, kann man mit folgenden Zeilen eine Weiterleitung ganz easy einrichten:
if ($host != 'deine_domain.com' ) {
rewrite ^/(.*)$ http://deine_domain.com/$1 permanent;
}
Das ganze packt man in die Konfiguration eines Server bzw. VirtualHosts und schon ist die Domain nur noch ohne www. und unter einer Adresse – hier deine_domain.com – erreichbar. Alles andere wird auf diese Domain weitergeleitet.
Anhand dieser Zeilen könnt Ihr die Weiterleitung ganz einfach auf Eure Bedürfnisse anpassen. Viel Spaß!
Danke an Steven Bristol.