Archiv für 'Linux'
Mit Hilfe von Cronjobs können auf Unix- und Linux-Systemen Vorgänge automatisert und zu einem bestimmten Zeitpunkt immer wiederkehrend ausgeführt werden. Diese Vorgänge können einzelne Befehle, Shell-Scripts, Programme, PHP- und sonstige Scriptsprachen-Scripts oder auch eine Anreihung von Linux-Befehlen sein. Beispielsweisse werden Backups, die täglich oder sogar stündlich geschehen sollen meist per Cronjob ausgeführt.
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Passend zu meinem Artikel zum Zählen und summieren in Logfiles unter Linux, gibt es einen interessanten Artikel von Effectif.com, in dem beschrieben wird, wie man Performance-Probleme in Ruby on Rails eingrenzen bzw. finden kann:
3 Unix commands for finding performance problems
Möchte man ein Verzeichnis auf einen anderen Server übertragen, nutzt man hierfür unter Linux den Befehl rsync. Rsync muß auf beiden Servern, also den lokalen und entfernten Maschinen, vorhanden sein. Ist rsync auf dem Remote-Server nicht installiert, kommt eine solche oder ähnliche Fehlermeldung:
bash: line 1: rsync: command not found
rsync: connection unexpectedly closed (0 bytes received so far) [receiver]
rsync error: remote command not found (code 127) at io.c(453) [receiver=x.x.x]
Hat man keinen Root-Zugriff auf dem Remote Server, so stellt dies kein Problem dar. Rsync kann auch ganz leicht im eigenen Home-Verzeichnis installiert werden. Hierfür geht man einfach auf die rsync-Webseite unter http://samba.anu.edu.au/rsync/ und lädt sich die aktuelle rsync-Version (in diesem Beispiel 3.0.6) herunter, entpackt und kompiliert diese:
wget http://samba.anu.edu.au/ftp/rsync/src/rsync-3.0.6.tar.gz
tar -xvzf rsync-3.0.6.tar.gz
cd rsync-3.0.6
./configure --prefix=/pfad/zu/deinem/homedir
make
Und schon hat man eine lauffähige rsync-Version installiert und muß nun noch in der .bashrc oder .cshrc den entsprechenden Pfad hinzufügen:
vi ~/.bashrc
Folgende Zeile einfügen:
export PATH=$PATH:/pfad/zu/deinem/homedir/rsync-3.0.6
Anstatt /pfad/zu/deinem/homedir natürlich den Pfad zu deinem Homeverzeichnis.
Jetzt kann man ganz normal vom entfernten Rechenr den rsync starten
rsync -e ssh -avzr remoteserver:~/wasauchimmer/ /lokaler/pfad/wasauchimmer/
Das funktioniert natürlich nicht nur mit rsync, sondern auch mit anderen Tools, die ansich kein Root-Recht zum installieren benötigen.
Als Linux-Sysadmin hat man viel mit Befehlen zu tun. Befehlsempfänger ist eine sogenannte Shell, auf der man in einer Eingabezeile die Kommandos eingeben kann.
Ab und zu laufen einem lustige Befehle über den Weg, die oft auch als Eselsbrücke dienen. Eine kleine Auflistung möchte ich hier starten.
Hast du auch lustige Befehle?
Bitte schicke Sie mir oder schreib Sie in die Kommentare, ich werde Sie dann der Liste hinzufügen. Vielen Dank!
Liste lustiger Linux/Unix-Kommandos
Durch die Blume:
bash:~# netstat -tulpen
Wenn man hungrig ist:
bash:~# ps haxen
Linux will keine Liebe machen:
bash:~# make love
make: *** No rule to make target `love'. Stop.
Krieg zum Glück auch nicht:
bash:~# make war
make: *** No rule to make target `war'. Stop.
Ohne Widerrede dagegen wird folgendes ausgeführt:
bash:~# touch me
Versaut geht es gar nicht:
bash:~# %blow
-bash: fg: %blow: no such job
Keine Anleitung für Frauen.
bash:~# nice man woman
No manual entry for woman
Funny
bash:~# \(-
-bash: (-: command not found
Ne Runde schlafen:
bash:~# while true; do sleep 1; done
Und weg:
bash:~# ex - und hopp
2 Dateien zur Bearbeitung
Einfach mal Klamotten zählen:
bash:~# socklist
Linux ist auch kein Geldesel:
bash:~# find money
find: money: No such file or directory
Wichtige Befehlsfolge:
unzip, strip, touch, finger, grep, mount, fsck, more, yes, fsck, fsck, fsck, umount, sleep
Quellen:
http://www.linuxfocus.org/Deutsch/July1999/article104.html
http://www.tbi.univie.ac.at/~ronke/FUN/unix.html
Heute ein kleines Sysadmin-Helferlein aus der Kategorie “Hilfreiche Befehle für Linux, Bash und Co“. Hier möchte ich in Zukunft nützliche Kommandos, Einzeiler und Snippets für die tägliche Arbeit mit Linux als Sysadmin posten. Grund-Kenntnisse in Linux über z.B. Pipes usw. sollten vorhanden sein. Viel Spaß!
Oft ist es notwendig aus einem System-Logfile, Daten wie Befehle, Dateinamen, User-Agents, Zeiten oder was auch immer zu zählen, zu summieren und zu sortieren. Möchte man zum Beispiel wissen, welcher Befehl auf einem Webserver am meissten aufgerufen wurde, reicht ein Einzeiler:
cat access_log | awk '{print $6}' | sort | uniq -c | sort -nr | less
Was hier passiert, möchte ich kurz erklären:
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